Wenn einer alleine träumt,
ist es nur ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen,
ist es der Beginn einer neuen
Wirklichkeit.

(Dom Hélder Câmara)

Dass diese Seite noch nicht so arg voll ist, liegt nicht daran, dass ich keine Träume hätte. Davon habe ich sogar ziemlich viele. Johannes Bosco, der für Tightrope Walks Pate stand, ist bekannt für seine prophetischen Träume. Manche davon waren der Beginn einer neuen Wirklichkeit, für ihn, für die Gemeinschaften, die er (mit-) gegründet hat, und für eine ganze Menge von jungen Leuten.

Zum Wesen von Träumen gehört es, dass sie noch Utopien sind: Nicht-Orte. Das macht den Träumer aber nicht automatisch zu einem, der sich aus der Wirklichkeit stiehlt. Jemand sagte mir: „Wir träumen heute viel zu wenig. Deswegen hat auch keiner mehr Visionen.“ Zumindest am Träumen soll es nicht scheitern… Was daraus wird, hat der Träumer – wie bei den Visionen – nur teilweise in der Hand. Aber wenn Träume geteilt werden, können spannende Sachen passieren. Zum Mitträumen findet man aktuelle Utopien demnächst über das Menü.

[Bild: (c) Sara (2016), Flickr]